Interview mit dem Dompropst Msgr. Helmut Poqué

In einem Interview mit Msgr. Helmut Poqué haben wir den Aachener Dompropst gefragt, welche Erwartungen er an unser Musical hat. Wir konnten erfahren, warum das Domkapitel und das Bistum Aachen unser Projekt unterstützen und warum Karl der Große bis heute fasziniert.

Wann kamen Sie zum ersten Mal in Berührung mit „Karl – Das Musical“?

Bereits im Jahr 2009 hat das Domkapitel eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit den Ereignissen im Jahr 2014 vorbereitend auseinander setzen sollte. Zu diesen Ereignissen gehören die Erinnerung an den Tod Karls des Großen vor 1200 Jahren, die Heiligtumsfahrt gemäß dem siebenjährigen Turnus seit 1349, das Jubiläum der Einweihung der Chorhalle vor 600 Jahren und die Ausstellung in der Domschatzkammer „Verlorene Schätze“. Für die verschiedenen vorgesehenen Abläufe wurden Arbeitsgruppen gegründet, u. a. auch ein Arbeitskreis „Karl der Große“. Sehr früh wurde Dr. Frenzel als Mitglied in diesen Kreis berufen, da wir von ihm wussten, dass er ein Musical komponierte und konzipierte mit dem Titel „Karl – das Musical“. Von der Idee eines solchen Musicals waren die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe und auch der weiteren übergeordneten Kreise sehr angetan. Wir konnten auf die Erfahrungen des Musicals „Elisabeth“ zurückgreifen, das in Erfurt mehrfach aufgeführt worden war und gezeigt hatte, dass gerade durch die Musik und entsprechende Texte eine historische Person emotional Menschen nahe gebracht werden kann. Eine riesige Chance, so auch eine emotionale Nähe zu Karl dem Großen durch ein Musical aufzubauen.

Was reizt Sie als Dompropst an der historischen Figur Karl des Großen? Welche Bedeutung messen Sie ihm auch religionshistorisch bei? 

In den vergangenen Jahren sind Biographien über Karl dem Großen erschienen. Die Lektüre weist auf, dass Karl der Große nur richtig gewürdigt werden kann, wenn man seine Handlungen aus der Zeitgeschichte heraus deutet, also aus der Zeit, in der sie sich ereignet haben. Dazu kommt aber, dass er mit seinen Taten auch die Zukunft mitgestaltet hat. Besonders erwähnenswert muss hier sein Kulturschaffen gesehen werden in den Jahren ab 800, in denen er „sesshaft“ in Aachen war. Wir verdanken ihm u. a. eine leicht lesbare Schriftform, Schulungen und klare Strukturen in der Liturgie.

Warum finden Sie das Projekt förderungswürdig?

Das Musical kann, soweit ich Einblick in die Texte habe, das Bild Karls des Großen erweitern, ja sogar korrigieren, wenn ich hier besonders auf den Film „Karl der Große“ schaue, der leider überwiegend die kriegerischen Aktivitäten von Karl zeigte und die Jahre nach 800, in denen von ihm besonders geistige Impulse gegeben wurden, ausblendete.

Welche Erwartungen haben Sie an die konzertante Erstaufführung im Rahmen der Heiligtumsfahrt?

Während der Heiligtumstage werden am Dienstag, 24. Juni, 20.30 Uhr, Teile aus dem Musical auf der Bühne des Katschhofes aufgeführt. Ich hoffe, dass dieses kostenfreie Angebot gut genutzt wird, vor allem dass dadurch auch das Interesse geweckt wird, im Jahr 2016 eine der Aufführungen mit dem vollständigen Musical zu besuchen.

Herzlichen Dank, Msgr. Helmut Poqué, für Ihre Unterstützung und die Beantwortung unserer Fragen. Wir freuen uns, dass Sie hinter Karl – Das Musical stehen und können es kaum erwarten, unsere Songs aus dem Musical zu präsentieren.

 

Einladung: Pressekonferenz zu Karl – Das Musical

Bald ist es soweit: Im Rahmen der Heiligtumsfahrt 2014 werden am 24. Juni 2014 erstmals Songs aus „Karl – Das Musical“ – einem Stück über das Leben und Wirken von Karl dem Großen – vorgestellt.

Diesbezüglich findet am 23. Mai 2014 um 11.00 Uhr in der Aachener Domsingschule eine Pressekonferenz statt. Auf dieser stellen Karl Frenzel (Initiator und Komponist von „Karl – Das Musical“), Domprobst Msgr. Helmut Poqué sowie Nicole Malangré (Musical-Darstellerin) die Idee und die Geschichte des Projekts vor und geben einen kurzen, musikalischen Einblick. So erfahren Sie exklusiv vorab, was die Besucher der konzertanten Aufführung am 24. Juni auf dem Aachener Katschhof erwartet.

Pressevertreter, Online-Redakteure, Blogger und Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine kurze formlose Voranmeldung an info@karl-dasmusical.de.

Und nun noch einmal alle Infos auf einen Blick. Wir freuen uns, auf viele Gesichter!

Termin:     Freitag, 23. Mai 2014, 11.00 Uhr
Ort:            Aula der Domsingschule | Ritter-Chorus-Straße 1-4 | 52062 Aachen

Podcast mit Komponist Karl Frenzel

In den letzten Wochen haben wir bereits einige Beteiligte, Darsteller wie Musiker, von “Karl – Das Musical” hier im Blog vorgestellt. In unserer Reihe “Drei Fragen an…” haben unter anderem Karim Khawatmi oder Luc Brammertz verraten, welcher Reiz von diesem besonderen Projekt ausgeht und welche Erwartungen sie an die Premiere am 24. Juni haben.

Wie alles begann und wie überhaupt die Idee entstand, ein Musical über Karl den Großen zu produzieren – das erfahren wir nun von Komponist und Initiator Karl Frenzel höchstpersönlich. Im Interview gibt der sympathische Aachener spannende Einblicke in den Probenalltag, erzählt, wie lange es eigentlich dauert bis ein Musical bühnenreif ist und worauf sich die Zuschauer auf der Konzert-Premiere auf dem Aachener Katschof besonders freuen dürfen.

Das ganze Interview gibt es hier als Podcast und nun wünschen wir viel Vergnügen beim Reinhören.

Drei Fragen an: Karim Khawatmi

Heute gehen unsere drei Fragen an: Karim KhawatmiDer Sänger kennt die Bühne wie seine Westentasche: Alles begann damit, dass seine Gesangslehrerin ihm 1993 vorschlug, an einem Bundeswettbewerb teilzunehmen – das tat er auch und belegte schließlich den ersten Platz. Seitdem war er u.a. als Darsteller in Musicals wie “Jackyll & Hyde”, “Mamma Mia!” und “3 Musketiere” zu sehen. Zuletzt spielte der Komponist und Photodesigner, der ein Absolvent der Berliner Universität der Künste ist, die Hauptrolle in “Ich war noch niemals in New York”. Bevor Karim Khawatmi am 24. Juni für die Konzert-Premiere von “Karl – Das Musical” auf der Bühne stehen wird, hat auch er drei Fragen zu seinem Engagement beantwortet:

Seit wann sind Sie bei „Karl – Das Musical“ dabei und wie sind Sie dazu gekommen? 

Ich bin seit Februar 2014 dabei.

Was reizt Sie persönlich an dem Projekt „Karl – Das Musical“? 

Mich reizt vor allem der Mensch, der Karl der Große war, und seine Geschichte. Figuren, die historisch gesehen einen so großen Einfluss auf das Leben und unsere Kultur, wie wir sie heute kennen, hatten, sind gerade charakterlich und auf Grund ihrer Wesenszüge immer sehr spannend für einen Schauspieler.

Wie würden Sie Ihre Erwartungen an den 24. Juni in drei Wörtern beschreiben?

KARL – DER GROSSE – AACHEN  - okay, das sind 3 1/2 Wörter.

Vielen Dank, Karim Khawatmi, für die Beantwortung unserer Fragen.

Drei Fragen an: Stephan Klinkenberg

Auch er gehört zur Band, die nicht nur die Musik des Musicals einspielte, sondern auch bei der Konzert-Premiere live dabei sein wird: Drummer Stephan Klinkenberg. Bevor es dann auf dem Aachener Katschhof schließlich zum musikalischen “Schlagabtausch” kommt, hat auch er vorab unsere drei Fragen beantwortet:

Seit wann sind Sie bei „Karl – Das Musical“ dabei und wie sind Sie dazu gekommen?

Ich denke, dass ich von Beginn an dabei bin. Wir haben bereits gemeinsam die Playalongs bzw. die „Karaokeversionen“ ;-) für die Sänger aufgenommen.

Was reizt Sie persönlich an dem Projekt „Karl – Das Musical“?

Ein Musical ist eine besondere Fusion aus verschiedenen Genres – hier kommen Elemente aus Klassik, Pop, Tanzmusik, Latin, Jazz, Chanson usw. zusammen. Es geht nie lange geradeaus. Es gibt viele Tempowechsel und Stiländerungen – hier ist also Flexibilität gefragt.

Wie würden Sie Ihre Erwartungen an den 24. Juni in drei Wörtern beschreiben?

Musik, Spaß und Sonne!

Vielen Dank, Stephan Klinkenberg, für die Beantwortung unserer Fragen!

Drei Fragen an: Luc Brammertz

Heute im “Karl – Das Musical”-Kurzinterview: Saxophonist Luc Brammertz. Der 1965 geborene Musiker lernte im Alter von 7 Jahren Cello, sein erstes Instrument, spielte aber nur 4 Jahre lang. Im Alter von 9 Jahren lernte er dann Querflöte zu spielen, gefolgt von der Altquerflöte – beide Instrumente spielt er bis heute zu. Seine musikalische Leidenschaft gilt jedoch dem Saxophon, das er zwar erst später erlernte, aber bereits seit 25 Jahren spielt. Bevor Luc Brammertz am 24. Juni bei der Konzert-Premiere auf den Aachener Katschhof mit seinem Saxophon den Ton angeben wird, hat auch er sich die Zeit genommen, unsere drei Fragen zu beantworten:

Seit wann sind Sie bei „Karl – Das Musical“ dabei und wie sind Sie dazu gekommen?

Über das Projekt “Karl  - Das Musical” habe ich von meinem Musikerfreund Karl Frenzel gehört und bin von Beginn an dabei und begeistert. Ich habe einige befreundete Musiker für die Band vorgeschlagen, um einen optimalen Klang zu erreichen.

Was reizt Sie persönlich an dem Projekt „Karl – Das Musical“?

In einem Musical mitzuwirken, ist eine Herausforderung – nicht nur aus musikalischer Sicht, auch aus Sicht des geschichtlichen Hintergrunds. Eine wahre Begebenheit zu vertonen, verlangt jedem “Teilnehmer” Fähigkeiten ab, die ein Musiker nicht immer zeigen muss: Sich in die Zeit zurück zu versetzen, beispielsweise die Texte zu verstehen und die Gefühle musikalisch auch wiederzugeben und wiedergeben zu können. Die musikalische Aufmerksamkeit. In jedem Moment auf die Darsteller zu reagieren, ist höchst interessant und verlangt permanente Konzentration ab.

Wie würden Sie Ihre Erwartungen an den 24. Juni in drei Wörtern beschreiben?

Begeisterung, Freude, Nachhaltigkeit.

Vielen Dank, Luc Brammertz, für das Beantworten unserer Fragen!

 

Drei Fragen an: Christian Klinkenberg

Christian Klinkenberg

Wie alle Beteiligten von “Karl – Das Musical” trägt auch Christian Klinkenberg eine große Leidenschaft in sich: Die Musik. Er komponiert seit 30 Jahren und spielt seit 33 Jahren Klavier. Bei der Konzert-Premiere am 24. Juni wird er als Arranger und Keyboarder auf der Bühne stehen. Vorab haben wir Christian Klinkenberg drei kurze Fragen zum Projekt und zu seinem Engagement gestellt:

Seit wann sind Sie bei „Karl – Das Musical“ dabei und wie sind Sie dazu gekommen?

Bei der Silvesterfeier 2012 holte mich der Saxophonist Luc als Arranger und Keyboarder mit ins Boot. Richtig konkret wurde es dann, als ich mit den Arrangements für die erste Studiosession im Mai 2013 begann.

Was reizt Sie persönlich an dem Projekt „Karl – Das Musical“?

Das Musical ist so wie die Oper im klassischen Sinne ein Gesamtkunstwerk – eine fantastische Kunstform, um Geschichten zu erzählen. Nicht zuletzt durch die jahrelange Vorarbeit gelingt die Verwebung von Musik, Tanz und Schauspiel im Projekt “Karl – Das Musical” zu eben diesem ausgeklügelten Gesamtkunstwerk.

Wie würden Sie Ihre Erwartungen an den 24. Juni in drei Wörtern beschreiben? 

Volle Kraft voraus!

Dem können wir uns natürlich nur anschließen. Vielen Dank an Christian Klinkenberg.

Auf Sponsoren-Suche

Ist das nötige Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut“, sagte bereits Berthold Brecht und damit hatte er natürlich nicht unrecht. Doch bevor alles zu einem guten Ende kommen kann, sollte man zunächst beim Anfang beginnen:

Für ganz Aachen steht das Jahr 2014 auf ganz besondere Weise im Zeichen von Karl dem Großen. So wird im Karlsjahr dem 1200. Todestag des wohl berühmtesten Menschen der Aachener Geschichte gedacht. Auch Komponist Karl Frenzel hat ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen, das passend zum Karlsjahr seine Premiere erleben wird: “Karl – Das Musical“.

Im Rahmen des Kulturprogramms der Heiligtumsfahrt 2014 und mit freundlicher Unterstützung des Bistum Aachen wird es am 24. Juni eine Konzert-Premiere auf dem Aachener Katschhof geben. Gemeinsam mit professionellen Musical-Darstellern und Musikern werden dort erstmals Stücke des Musicals live auf der Bühne präsentiert. Zu dieser kostenfreien Aufführung werden etwa 2.500 Besucher erwartet.

Wie jedes Event kommt aber auch das Projekt “Karl – Das Musical” nicht gänzlich ohne finanzielle Unterstützung aus. Um den sicherlich einzigartigen Abend und das Projekt für die Besucher und Darsteller unvergesslich zu machen, sollen unter anderem eine Konzert-CD sowie weitere Merchandise-Artikel produziert werden. Für diesen Zwecke sucht das Team von “Karl – Das Musical” noch Sponsoren.

Wenn wir also Ihr Interesse geweckt haben und Sie das Projekt gerne unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Anfrage an sponsoring@karl-dasmusical.de und übermitteln Ihnen gerne ein persönliches Angebot. Auch haben wir hierzu drei attraktive Sponsoren-Pakete in verschiedenen Preiskategorien zusammengestellt. So können wir gemeinsam daran arbeiten, dass auch das oben erwähnte “Ende vom Lied” tatsächlich gut wird.

 

Auftritt auf der EUREGIO Wirtschaftsschau

2014 ist Karlsjahr in Aachen – passend dazu bringt Komponist Karl Frenzel seinen kaiserlichen Namensvetter in diesem Jahr mit “Karl – Das Musical” auf die Bühne. Gemeinsam mit Sängerin Nicole Malangré war er heute zu Gast bei der EUREGIO Wirtschaftsschau auf dem Aachener CHIO-Gelände. Dort plauderten die beiden nicht nur aus dem Nähkästchen, sondern präsentierten auch erstmals zwei Stücke aus dem Musical live vor Publikum.

Nicole Malangré kam als erste auf die Bühne, sang das Stück “Puppenspiel” und stimmte die Zuschauer auf das Historien-Musical ein. Anschließend berichtete sie etwas über ihre Rolle als Bertrada, der Mutter von Karl dem Großen. Gut gelaunt und enthusiastisch kam schließlich auch Karl Frenzel hinzu. Und er hat viel vor: Sein Ziel ist es, “Karl – Das Musical” 2016 am Aachener Stadttheater zu inszenieren. Wo sonst gehört ein Musical über das Leben des bekanntesten Menschen der Aachener Geschichte auch hin? Anschließend stellte Komponist Karl Frenzel auch sein Gesangstalent unter Beweis, denn zum Abschluss sang er gemeinsam mit Nicole Malangré das emotionale Duett “Du hast einen Platz”. Die heutige Mini-Premiere stieß auf regen Anklang – davon kann man sich auch direkt im dazugehörigen Video überzeugen.

Die Konzert-Premiere von “Karl – Das Musical” wird am 24. Juni 2014 auf dem Aachener Katschhof stattfinden. Neben Nicole Malangré werden dort auch Karim Khawatmi, bekannt aus Produktionen wie “Mamma Mia!” oder “Die 3 Musketiere”, und Tenor Dietmar Ziegler, der bereits für “Der König der Löwen” und “Elisabeth” auf der Bühne stand, am Mikrofron stehen.